GEO-HEP Saisonalspeicher verstehen – vom Modul zum laufenden Betrieb
105 Sekunden: Einzelmodul, Beispiel mit 153 Speichern, Herleitung von 581,4 MWh und kontinuierliche Nachladung. Die Leistungsbeispiele sind angenommene Betriebsbedingungen ohne Speicherverluste.
Geo-Hep-
Systems
SAISONALSPEICHER
01 / DIE AUFGABE
Wärme entsteht nicht immer zur richtigen Zeit.
Zum Beispiel im Sommer:
Wärmeüberschüsse sind verfügbar.
In der Heizperiode:
Wärme wird zur Versorgung benötigt.
Wärmeangebot und Wärmebedarf
passen zeitlich nicht immer zusammen.
02 / DAS EINZELMODUL
Geo-Hep-Systems Saisonalspeicher
JE SAISONALSPEICHER
Bis zu
3,8
MWh
Bei vollständiger Temperaturschichtung
mit maximal 95 °C.
ca. 29 m Länge
1,80 m Außendurchmesser
Modul im Verhältnis etwa 16 : 1 · Schnittdetail vergrößert · Kapazität gemäß Projektangabe
03 / UNSER RECHENBEISPIEL
Ein Speicherfeld aus 153 Modulen.
50 × 100 m
Beispielhaftes Baufeld · 5.000 m²
153
Saisonalspeicher
Angenommene Belegung
für unser Rechenbeispiel.
Schematische Anordnung · 17 × 9 Module · konkrete Belegung ist Planungsaufgabe.
04 / DIE HERLEITUNG
So entstehen 581,4 MWh Speicherkapazität.
153
Module
×
3,8 MWh
je Modul
=
581,4
MWh gesamt
Maximale gespeicherte Wärmemenge
dieses Beispiels bei vollständiger Durchladung.
05 / WAS DIE ZAHL BEDEUTET
Speicherinhalt und Jahreswärme unterscheiden.
581,4 MWh
Maximal gleichzeitig gespeichert.
Das ist keine Jahresenergiemenge.
Während der Versorgung kann
neue Wärme nachgeliefert werden.
Die folgende Darstellung zeigt eine vereinfachte Versorgungsbilanz.
06 / NACHLADUNG IM BETRIEB
Neue Wärme entlastet den Speicher.
Wärmequelle
Speicherfeld
Verbraucher
2 MW
3 MW
1 MW aus dem Speicher
OHNE NACHLADUNG
72 MWh / Tag
MIT 2 MW NACHLIEFERUNG
24 MWh / Tag
Rechenbeispiel: 3 MW konstanter Bedarf über 24 h · Nettoentnahme ohne Speicherverluste.
08 / DAS PRINZIP
Saisonal speichern. Im Betrieb nachladen.
Wärme bedarfsgerecht bereitstellen.
Durch wiederholte Nachladung kann
die über eine Heizperiode bereitgestellte
Wärmemenge über der einmaligen
Speicherkapazität liegen.
Abhängig von Quellen, Bedarf, Temperaturen,
Lade-/Entladeleistung und Speicherverlusten.
Wärmeüberschüsse für später verfügbar machen.
Wärme aus verfügbaren
Quellen aufnehmen.
Im Geo-Hep-Systems Saisonalspeicher
speichern.
Bei Bedarf an Gebäude
oder ein Wärmenetz abgeben.
Die Grundlage dafür ist das einzelne Speichermodul.
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Berechnung und Einsatzszenarien:
Das PDF finden Sie unter dem Video.
RECHENBEISPIEL
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