Wirtschaftlichkeit
Weniger Energiebedarf.
Wirtschaftlichkeit nachvollziehbar berechnet.
Mit dem Geo-HEP-Hochleistungsenergiepfahl lässt sich der Strombedarf für die Kühlung deutlich reduzieren. Ein dokumentiertes Praxisprojekt zeigt das Potenzial. Für Ihr Vorhaben betrachten wir Energieeinsparung, Investition und laufende Kosten gemeinsam.
Wie der Hochleistungsenergiepfahl Kühlkosten senken kann
Bei der passiven Kühlung wird Wärme aus Gebäuden oder technischen Prozessen über den Hochleistungsenergiepfahl an den Untergrund abgegeben. Dadurch lässt sich der Einsatz stromintensiver Kältemaschinen reduzieren. Elektrische Energie wird weiterhin für die Umwälzpumpen und die Steuerung des Systems benötigt.
Besonders interessant ist dieses Prinzip bei regelmäßigem oder kontinuierlichem Kühlbedarf. Wie viel konventionelle Kälteerzeugung ersetzt werden kann, bestimmen das benötigte Temperaturniveau, der Kühlbedarf und die geologischen und hydrogeologischen Standortbedingungen.

Praxisbeispiel mit dokumentierten Einsparungen
Bei OM-Klebetechnik wurden sechs Hochleistungsenergiepfähle in das bestehende Kühlsystem für Druckmaschinen eingebunden. Das Projekt ist in der DENA-Initiative EnergieEffizienz dokumentiert.
Die Kennzahlen des Referenzprojekts
| Kennzahl | Dokumentierter Wert |
|---|---|
| Eingesetzte Hochleistungsenergiepfähle | 6 |
| Endenergieeinsparung pro Jahr | 130.749 kWh |
| Anteilige Endenergieeinsparung | 99 % |
| Kosteneinsparung pro Jahr | 30.068 € |
| Investition | 180.000 € |
Die Angaben beziehen sich auf das Referenzprojekt und dessen damalige Betriebs- und Kostenbedingungen. Sie sind keine pauschalen Leistungs- oder Preisangaben für heutige Geo-HEP-Projekte.
Quelle: HEP Hochleistungsenergiepfahl DENA Dokumentation
Daraus ergibt sich eine einfache Amortisation von rund sechs Jahren
Teilt man die dokumentierte Investition durch die jährliche Kosteneinsparung, ergibt sich:
180.000 € ÷ 30.068 € pro Jahr = rund 6 Jahre
Bei gleichbleibender jährlicher Einsparung entspricht diese nach etwa sechs Jahren der angegebenen Investition.
Diese vereinfachte Rechnung wurde aus den dokumentierten Projektwerten abgeleitet. Finanzierung, Preisänderungen, Förderung und zusätzliche Kostenunterschiede werden darin nicht gesondert berücksichtigt. Für neue Vorhaben wird die Amortisation anhand der jeweiligen Projektdaten berechnet.
Wann lohnt sich Geo-HEP für Ihr Projekt?
Entscheidend ist, welche jährlichen Kosten sich gegenüber Ihrer bisherigen oder einer alternativ geplanten Anlage vermeiden lassen – und welche Investition dafür erforderlich ist.
Energiebedarf und Betrieb erfassen
Kühl- und Heizbedarf, Betriebsstunden, Lastspitzen und benötigte Temperaturen bilden die Grundlage. Bei bestehenden Anlagen helfen Verbrauchsdaten und Angaben zur vorhandenen Technik, das Einsparpotenzial einzuordnen.Standort und Anlage gemeinsam auslegen
Die Bedingungen im Untergrund bestimmen mit, welche Wärmeleistung übertragen werden kann. Auf dieser Grundlage werden Anzahl und Auslegung der Hochleistungsenergiepfähle, hydraulische Einbindung und Pumpenbedarf ermittelt. Auch eine gegebenenfalls weiterhin benötigte Kälteanlage wird berücksichtigt.Investition und jährliche Kosten vergleichen
Die Berechnung stellt Planung, Bau und Anlagentechnik den erwarteten Einsparungen gegenüber. Stromverbrauch, Wartung, Instandhaltung und gegebenenfalls Finanzierung fließen in die Bewertung ein. Mögliche Fördermittel werden ergänzend betrachtet.
Besteht zusätzlich Wärmebedarf, wird auch die Nutzung des Hochleistungsenergiepfahls als Wärmequelle für eine Wärmepumpe in die Gesamtbetrachtung einbezogen.
Saisonalspeicher als ergänzende Entwicklung
Der Geo-HEP-Saisonalspeicher wird entwickelt, um verfügbare Wärme oder Kälte über längere Zeiträume aufzubewahren und bei Bedarf bereitzustellen. So soll beispielsweise Wärme, die zu einem bestimmten Zeitpunkt anfällt, später nutzbar werden.
So ist die Speicherung vorgesehen
Unterirdische, mit Wasser gefüllte Speichereinheiten werden zu einem modularen Speicherfeld verbunden. Ein Schichtenladesystem soll unterschiedliche Temperaturniveaus möglichst getrennt erhalten und eine gezielte Be- und Entladung ermöglichen.
Der Hochleistungsenergiepfahl nutzt den Wärmeaustausch mit dem Untergrund. Beim Saisonalspeicher steht die längerfristige Speicherung im dafür ausgelegten Speichersystem im Mittelpunkt.
Pilotprojekt mit vorliegender Flächenberechnung
Für den Saisonalspeicher liegt eine Flächen- und Anordnungsberechnung vor. Sie zeigt, wie ein Speicherfeld aufgebaut werden könnte. Das System befindet sich im Pilotstadium; eine belastbare Wirtschaftlichkeitsprüfung liegt noch nicht vor.
Für diese Bewertung müssen unter anderem Wärmeverluste, nutzbare Energiemengen nach der Speicherung, Betriebsaufwand und Investitionskosten ermittelt werden. Aussagen zu Einsparungen oder Amortisationszeiten lassen sich daraus derzeit noch nicht ableiten.
Die Wirtschaftlichkeit Ihres Vorhabens prüfen
Sie möchten wissen, welches Potenzial der Geo-HEP-Hochleistungsenergiepfahl für Ihren Betrieb oder Ihr Gebäude bietet? Angaben zum Energieverbrauch, zu Betriebszeiten und zur vorhandenen Heiz- und Kältetechnik bilden den Ausgangspunkt für eine individuelle Bewertung.