Geo-HEP-Systems

Wirtschaftlichkeit

Individuelle Berechnung – auf Basis projektspezifischen Rahmenbedingungen

Die Wirtschaftlichkeit des Geo-Hep- Systems wird für jedes Bauvorhaben individuell und auf Basis der tatsächlichen projektspezifischen Rahmenbedingungen bewertet.

Eine pauschale Betrachtung ist hierbei nicht zielführend, da insbesondere Betriebsweise, Laufzeiten, Energiebedarf und vorhandene Anlagentechnik maßgeblichen Einfluss auf das wirtschaftliche Potenzial haben.

Sobald die relevanten Betriebs- und Verbrauchsdaten – insbesondere Anlagenlaufzeiten, aktuelle Stromverbräuche, Leistungswerte sowie weitere energetisch relevante Kennzahlen – vorliegen, führen wir eine detaillierte technische und wirtschaftliche Analyse durch.

Auf dieser Datengrundlage wird eine projektspezifische ROI-Berechnung (Return on Investment) erstellt. Dabei werden die erforderlichen Investitionskosten den zu erwartenden Energie- und Betriebskosteneinsparungen gegenübergestellt.
Zusätzlich können – sofern für das jeweilige Projekt relevant und belastbar bewertbar – weitere wirtschaftliche Einflussgrößen
wie Energiepreisentwicklungen, Betriebsstunden oder unterschiedliche Nutzungsszenarien berücksichtigt werden.

Das Ergebnis liefert eine transparente Entscheidungsgrundlage und zeigt nachvollziehbar auf, welches Einsparpotenzial durch den Einsatz des Geo-Hep-Systems erzielt werden kann, innerhalb welchen Zeitraums sich die Investition amortisiert und ab welchem Zeitpunkt ein nachhaltiger wirtschaftlicher Vorteil gegenüber dem bestehenden Anlagenbetrieb entsteht.

Damit wird die Entscheidung für den Einsatz des Geo-Heat Systems nicht ausschließlich auf Basis theoretischer Annahmen getroffen, sondern anhand einer konkreten, auf das jeweilige Bauvorhaben zugeschnittenen technischen und wirtschaftlichen Bewertung.

Wie der Hochleistungsenergiepfahl Kühlkosten senken kann

Bei der passiven Kühlung wird Wärme aus Gebäuden oder technischen Prozessen über den Hochleistungsenergiepfahl an den Untergrund abgegeben. Dadurch lässt sich der Einsatz stromintensiver Kältemaschinen reduzieren. Elektrische Energie wird weiterhin für die Umwälzpumpen und die Steuerung des Systems benötigt.

Besonders interessant ist dieses Prinzip bei regelmäßigem oder kontinuierlichem Kühlbedarf. Wie viel konventionelle Kälteerzeugung ersetzt werden kann, bestimmen das benötigte Temperaturniveau, der Kühlbedarf und die geologischen und hydrogeologischen Standortbedingungen.

Wann lohnt sich Geo-HEP für Ihr Projekt?

Entscheidend ist, welche jährlichen Kosten sich gegenüber Ihrer bisherigen oder einer alternativ geplanten Anlage vermeiden lassen – und welche Investition dafür erforderlich ist.

  • Energiebedarf und Betrieb erfassen

    Kühl- und Heizbedarf, Betriebsstunden, Lastspitzen und benötigte Temperaturen bilden die Grundlage. Bei bestehenden Anlagen helfen Verbrauchsdaten und Angaben zur vorhandenen Technik, das Einsparpotenzial einzuordnen.
  • Standort und Anlage gemeinsam auslegen

    Die Bedingungen im Untergrund bestimmen mit, welche Wärmeleistung übertragen werden kann. Auf dieser Grundlage werden Anzahl und Auslegung der Hochleistungsenergiepfähle, hydraulische Einbindung und Pumpenbedarf ermittelt. Auch eine gegebenenfalls weiterhin benötigte Kälteanlage wird berücksichtigt.
  • Investition und jährliche Kosten vergleichen

    Die Berechnung stellt Planung, Bau und Anlagentechnik den erwarteten Einsparungen gegenüber. Stromverbrauch, Wartung, Instandhaltung und gegebenenfalls Finanzierung fließen in die Bewertung ein. Mögliche Fördermittel werden ergänzend betrachtet.

Besteht zusätzlich Wärmebedarf, wird auch die Nutzung des Hochleistungsenergiepfahls als Wärmequelle für eine Wärmepumpe in die Gesamtbetrachtung einbezogen.

Saisonalspeicher als ergänzende Entwicklung

Der Geo-HEP-Saisonalspeicher wird entwickelt, um verfügbare Wärme oder Kälte über längere Zeiträume aufzubewahren und bei Bedarf bereitzustellen. So soll beispielsweise Wärme, die zu einem bestimmten Zeitpunkt anfällt, später nutzbar werden.

So ist die Speicherung vorgesehen

Unterirdische, mit Wasser gefüllte Speichereinheiten werden zu einem modularen Speicherfeld verbunden. Ein Schichtenladesystem soll unterschiedliche Temperaturniveaus möglichst getrennt erhalten und eine gezielte Be- und Entladung ermöglichen.

Der Hochleistungsenergiepfahl nutzt den Wärmeaustausch mit dem Untergrund. Beim Saisonalspeicher steht die längerfristige Speicherung im dafür ausgelegten Speichersystem im Mittelpunkt.

Pilotprojekt mit vorliegender Flächenberechnung

Für den Saisonalspeicher liegt eine Flächen- und Anordnungsberechnung vor. Sie zeigt, wie ein Speicherfeld aufgebaut werden könnte. Das System befindet sich im Pilotstadium; eine belastbare Wirtschaftlichkeitsprüfung liegt noch nicht vor.

Für diese Bewertung müssen unter anderem Wärmeverluste, nutzbare Energiemengen nach der Speicherung, Betriebsaufwand und Investitionskosten ermittelt werden. Aussagen zu Einsparungen oder Amortisationszeiten lassen sich daraus derzeit noch nicht ableiten.

Die Wirtschaftlichkeit Ihres Vorhabens prüfen

Sie möchten wissen, welches Potenzial der Geo-HEP-Hochleistungsenergiepfahl für Ihren Betrieb oder Ihr Gebäude bietet? Angaben zum Energieverbrauch, zu Betriebszeiten und zur vorhandenen Heiz- und Kältetechnik bilden den Ausgangspunkt für eine individuelle Bewertung.

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